Henrik Falkner, der deutsche Polizist, der in Lissabon das Antiquariat seines verstorbenen Onkels übernommen hat, muss sich noch von seinem letzten Einsatz, bei dem er angeschossen wurde, erholen. Dieses Erlebnis macht ihm vor allem mental schwerer zu schaffen als anfangs gedacht. Zwar nimmt er jetzt Medikamente um die Depression und die Angstzustände in den Griff zu kriegen, dennoch ist Henrik noch weit von seiner alten Form entfernt.
Die portugiesische Polizistin Helena Gomez ist nach wie vor an seiner Seite und versucht ihm auch in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen.
Auf all das nimmt das Verbrechen allerdings keine Rücksicht. Im Antiquariat taucht ein älterer, offensichtlich wohlhabender Mann auf, der Henrik engagiert bei einer Nachlassversteigerung eines sogenannten Senhor Monteiro eine siebenbändige Enzyklopädie zu ersteigern. Geld spiele dabei keine Rolle. Seltsamerweise ermittelt auch Helena in Sachen Monteiro. Sie glaubt nämlich nicht, dass der Tod des Mannes kein Unfall war.
Helena und Henrik beginnen zu ermitteln. Zunächst jeder für sich, später laufen allerding die Spuren zusammenführen. Das Geheimnis beginnt sich zu lösen und eine schreckliche Wahrheit kommt ans Licht.
Der aktuelle Roman von Luis Sellano alias Oliver Kern, der sich um das Ermittlerduo Henrik Falkner und Helena Gomez dreht, ist bereits der neunte Fall.
Bisher durfte ich die beiden ProtagonistInen bei vier Abenteuern begleiten. Man kann diese Folge aber auch ganz ohne das Vorwissen der vorangegangenen Bände lesen. Alle relevanten Zusammenhänge werden erklärt.
Bei dieser Geschichten waren mir aber Sellanos Charaktere so gar nicht sympathisch. Entweder ist mir deren ruppige, eher distanzierte Art früher nicht so aufgefallen oder die beiden haben sich einfach im Laufe der Episoden so verändert. Beide treten unnahbar und sehr unempathisch auf. Man fragt sich weshalb beiden miteinander eine Beziehung führen oder ist verwundert darüber, dass in deren Umgebung überhaupt noch jemand spricht, da sie so unfreundlich sind.
So war Helena z.B. ja schon immer zwischen den Anforderungen ihres Berufes und ihrem Anspruch als Mutter „zerrissen“. Auch in dieser Geschichte kommt das wieder zum Tragen. Das Kind wirkt ihr beinahe lästig. Aber vor allem habe ich mich gefragt, weshalb Luis Sellano diese Thematik immer wieder ohne Sinnhaftigkeit mit einbaut. Diese „Einwürfe“ stehen in keinem Zusammenhang und haben eigentlich keine Relevanz für das Geschehen.
Auch der Grund der Ermordung wirkte auf mich eher so, als wären dem Autor die Ideen ausgegangen. Ich finde hier werden die Zusammenhänge, die zur Eskalation der Situation geführt haben, nicht hinreichend beschrieben.
Was ich allerdings wirklich ungut gefunden habe, waren die auffällig vielen Rechtschreibfehler, die im Text zu finden waren. Als wäre das Buch nicht Korrektur gelesen worden. So etwas macht keinen guten Eindruck.
Fazit:
Ein Krimi mit portugiesischem Flair und ein paar spannenden Stellen, der auf interessantere nachfolgende Teile hoffen lässt.
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Henrik Falkner, der deutsche Polizist, der in Lissabon das Antiquariat seines verstorbenen Onkels übernommen hat, muss sich noch von seinem letzten Einsatz, bei dem er angeschossen wurde, erholen. Dieses Erlebnis macht ihm vor allem mental schwerer zu schaffen als anfangs gedacht. Zwar nimmt er jetzt Medikamente um die Depression und die Angstzustände in den Griff zu kriegen, dennoch ist Henrik noch weit von seiner alten Form entfernt.
Die portugiesische Polizistin Helena Gomez ist nach wie vor an seiner Seite und versucht ihm auch in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen.
Auf all das nimmt das Verbrechen allerdings keine Rücksicht. Im Antiquariat taucht ein älterer, offensichtlich wohlhabender Mann auf, der Henrik engagiert bei einer Nachlassversteigerung eines sogenannten Senhor Monteiro eine siebenbändige Enzyklopädie zu ersteigern. Geld spiele dabei keine Rolle. Seltsamerweise ermittelt auch Helena in Sachen Monteiro. Sie glaubt nämlich nicht, dass der Tod des Mannes kein Unfall war.
Helena und Henrik beginnen zu ermitteln. Zunächst jeder für sich, später laufen allerding die Spuren zusammenführen. Das Geheimnis beginnt sich zu lösen und eine schreckliche Wahrheit kommt ans Licht.
Der aktuelle Roman von Luis Sellano alias Oliver Kern, der sich um das Ermittlerduo Henrik Falkner und Helena Gomez dreht, ist bereits der neunte Fall.
Bisher durfte ich die beiden ProtagonistInen bei vier Abenteuern begleiten. Man kann diese Folge aber auch ganz ohne das Vorwissen der vorangegangenen Bände lesen. Alle relevanten Zusammenhänge werden erklärt.
Bei dieser Geschichten waren mir aber Sellanos Charaktere so gar nicht sympathisch. Entweder ist mir deren ruppige, eher distanzierte Art früher nicht so aufgefallen oder die beiden haben sich einfach im Laufe der Episoden so verändert. Beide treten unnahbar und sehr unempathisch auf. Man fragt sich weshalb beiden miteinander eine Beziehung führen oder ist verwundert darüber, dass in deren Umgebung überhaupt noch jemand spricht, da sie so unfreundlich sind.
So war Helena z.B. ja schon immer zwischen den Anforderungen ihres Berufes und ihrem Anspruch als Mutter „zerrissen“. Auch in dieser Geschichte kommt das wieder zum Tragen. Das Kind wirkt ihr beinahe lästig. Aber vor allem habe ich mich gefragt, weshalb Luis Sellano diese Thematik immer wieder ohne Sinnhaftigkeit mit einbaut. Diese „Einwürfe“ stehen in keinem Zusammenhang und haben eigentlich keine Relevanz für das Geschehen.
Auch der Grund der Ermordung wirkte auf mich eher so, als wären dem Autor die Ideen ausgegangen. Ich finde hier werden die Zusammenhänge, die zur Eskalation der Situation geführt haben, nicht hinreichend beschrieben.
Was ich allerdings wirklich ungut gefunden habe, waren die auffällig vielen Rechtschreibfehler, die im Text zu finden waren. Als wäre das Buch nicht Korrektur gelesen worden. So etwas macht keinen guten Eindruck.
Fazit:
Ein Krimi mit portugiesischem Flair und ein paar spannenden Stellen, der auf interessantere nachfolgende Teile hoffen lässt.